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Waldorfkindergarten Biberach
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Waldorfkindergarten Biberach

Die Sinnespflege

DIE SINNESPFLEGE

"Die Sinne sind die Tore zur Welt, durch sie nimmt es die Welt wahr."
Rudolf Steiner geht von 12 Sinnen aus und teilt sie in 3 Bereiche auf:

Die oberen Sinne:

  • Ich-Sinn
  • Gedankensinn
  • Wortsinn
  • Gehörsinn

Die mittleren Sinne:

  • Wärme
  • Sehsinn
  • Geschmackssinn
  • Geruchssinn

ermöglichen Höhe, Breite oder Tiefe zu erfahren.

Die unteren Sinne:

  • Tastsinn
  • Eigenbewegungssinn
  • Lebenssinn
  • Gleichgewichtssinn

Die Entwicklung der oberen und mittleren Sinne gewinnt mit zunehmendem Alter an Bedeutung. Für das Kind im ersten Jahrsiebt ist die Pflege und die Ausbildung der unteren Sinne besonders wichtig. Sie vermitteln die Erfahrung des Begründetseins im eigenen Leib. Das Vertrauen in die eigene Kraft und in die Handhabbarkeit der Welt, erfährt Ihr Kind durch konkrete Erlebnisse über die Sinne!

der Tastsinn

vermittelt das Selbsterleben und die Eigenwahrnehmung an der Körpergrenze, der Haut. Hier beginnt das Andere, die Welt – und deren Gegenstände mit all ihren Eigenschaften. In der Abgrenzung zur Umgebung erlebt der Mensch sich selbst. Differenzierte Tasterlebnisse sind letztlich die Grundlage für das Urvertrauen in die Welt.

der Lebenssinn

macht die Gestimmtheit des Körpers deutlich: Behaglichkeit oder Unwohlsein, Hunger, Durst oder Gesundheit und Krankheit. Wenn ein Kind gut beheimatet ist in seinem Leib, geht es ihm gut und es fühlt sich wohl.

Sinne schärfen
Pferde und Sinne

 

der Bewegungssinn

Das Kind lernt seinen Körper zu gebrauchen: Jede Bewegung die ausgeführt wird, erfordert die Mitbeteiligung der gesamten Muskulatur. Während sich zunehmende Geschicklichkeit ausbildet, entsteht das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und die Verbundenheit mit der Welt.

der Gleichgewichtssinn

sorgt dafür, dass jeglicher Bewegungsablauf und das Gleichgewicht fortwährend ausbalanciert wird. Er ermöglicht das Erlebnis der Orientierung des Körpers im Raum, von Stabilität oder Labilität.